Ratgeber Kurzsichtigkeit
Kurzsichtigkeit bei Kindern: Was Eltern jetzt wissen müssen.

Wie groß ist das Problem?
1 von 3
Kindern weltweit ist bereits kurzsichtig.
2050
wird voraussichtlich jeder zweite Mensch kurzsichtig sein.
+21 %
höheres Myopie-Risiko pro Stunde Bildschirmzeit täglich.
Die Zahl kurzsichtiger Kinder wächst weltweit — und hat sich seit der Pandemie noch beschleunigt. Auch in Deutschland steigt der Anteil kurzsichtiger Kinder mit jedem Schuljahr deutlich an.
Woher kommt das?
Die Hauptursachen sind bekannt: viel Naharbeit, viele Stunden am Bildschirm und zu wenig Zeit im Tageslicht. Das Auge wächst dadurch stärker in die Länge — und die Kurzsichtigkeit nimmt zu.
Die offizielle Empfehlung deutscher Augenärzte: mindestens 2 Stunden pro Tag draußen im Tageslicht.

Interaktiver Check
Eltern-Check: Ist mein Kind vielleicht kurzsichtig?
Kreuzen Sie an, was auf Ihr Kind zutrifft. Der Check ersetzt keine augenärztliche Untersuchung.
0 von 7 beantwortet
Warum die richtige Korrektion so wichtig ist
Lange galt der Rat, beim Kind „Dioptrien zu sparen“ und schwächer zu korrigieren. Dieser Mythos ist überholt: Kinderaugen brauchen die vollständige Korrektion, um entspannt scharf zu sehen.
Jede zusätzliche Dioptrie erhöht lebenslange Risiken wie Netzhautablösung und Schäden an der Makula.
Deshalb gilt heute: vollständig korrigieren und das Fortschreiten bremsen.
*Statt-Preis = unverbindliche Preisempfehlung für eine vergleichbare Komplettbrille mit Myopiekontroll-Gläsern. Angebot nach Eignungsberatung und mit aktuellem Brillenrezept, gültig bis 15.11.2026. Dieser Ratgeber ersetzt keine augenärztliche Untersuchung.
Quellen: BMJ 2024 · JAMA Network Open 2025 · DOG/BVA 2022 · RKI (KiGGS)


